DSL-Verfügbarkeit: Weniger statt mehr

Seit mehr als zweieinhalb Jahren bin ich VDSL-25-Kunde der Deutschen Telekom. Dabei ist es mir nach wie vor unverständlich, warum die Telefongesellschaft im Bereich meiner Vermittlungsstelle nicht bis zu 50 MBit/s im Downstream anbietet. Die Leitungskapazität, die über das Menü der AVM FRITZ!Box 7490 abzurufen ist, sagt jedenfalls eindeutig: Mehr als 50 MBit/s im Downstream und 10 MBit/s im Upstream wären möglich.

Telekom bietet an meinem Standort nur noch DSL 16.000 an (Screenshot: SmartPhoneFan.de)
Telekom bietet an meinem Standort nur noch DSL 16.000 an (Screenshot: SmartPhoneFan.de)

Die jüngste Verfügbarkeitsabfrage zeigt allerdings, dass ich mich sogar glücklich schätzen kann, überhaupt VDSL zur Verfügung zu haben. Würde ich jetzt neu bestellen oder einen Tarifwechsel durchführen, wo könnte ich laut Abfrageergebnis nur noch ADSL mit maximal 16 MBit/s im Downstream bekommen.

Die Geschwindigkeiten, die die deutschen Telekommunikationsanbieter ihren Kunden im Internet anbieten, sind im internationalen Vergleich ohnehin schon peinlich. Es ist aber schon unfassbar, dass die Telekom nun offenbar bei neuen Anschlüssen in meinem Bereich eher weniger statt mehr Leistung bieten will.

Im kommenden Jahr bekommt der Bonner Ex-Monopolist Konkurrenz durch M-Net, das im gesamten Main-Kinzig-Kreis derzeit sein Netz ausbaut und mindestens 25 MBit/s anbieten will. Gerade auch angesichts des bevorstehenden Starts des Mitbewerbers kann ich es nicht nachvollziehen, dass die Telekom nicht etwa aufrüstet, sondern neuen Kunden wieder weniger Speed als bisher anbieten will.

0 thoughts on “DSL-Verfügbarkeit: Weniger statt mehr”

Kommentar verfassen