Meine aktuellen Smartphones – Teil 7: Motorola Moto G Dual-SIM

Heute werfen wir nun einen Blick auf das siebte und letzte Smartphone, das bei mir derzeit im halbwegs regelmäßigen Einsatz ist. Es handelt sich um ein Gerät, das auf dem deutschen Markt gar nicht erhältlich ist. Importeure aus Fernost ermöglichen aber den Kauf des Motorola Moto G Dual-SIM auch hierzulande. Zum Kaufpreis von rund 180 bis 200 Euro kommen dann teilweise noch Kosten beim Zoll.

Motorola Moto G Dual-SIM (Foto:  eglobalcentral)
Motorola Moto G Dual-SIM (Foto: eglobalcentral)

Ich habe mir dieses Handy zugelegt, obwohl ich es im Alltag überhaupt nicht brauche. Stattdessen möchte ich es in den USA einsetzen. Hier bietet es mir den Vorteil, dass ich mit nur zwei Geräten alles abdecken kann, was ich brauche. Ins Moto G Dual-SIM stecke ich die Prepaidkarten von T-Mobile USA und AT&T, während ich im Nokia Lumia 1020 die deutsche o2-SIM verfrachte, die dank EU+ Option im Alttarif Telefonate für 49 Cent pro Verbindung aus fast ganz Europa und eben auch aus Nordamerika nach Deutschland ermöglicht.

Der geneigte Leser wird sich nun fragen, warum ich für die beiden US-Karten nicht einfach das HTC One (M8) Dual-SIM oder das Nokia Lumia 630 Dual-SIM nutze. Das HTC-Handy hat in diesem Fall den Nachteil, dass Nano-SIM-Karten zum Einsatz kommen. Meine amerikanische T-Mobile-Karte verleihe ich aber auch an Kollegen von teltarif.de, wenn diese in die USA reisen. Da ist das Micro-SIM-Format praktischer.

Das Nokia Lumia 630 Dual-SIM unterstützt wiederum den von T-Mobile USA für UMTS genutzten Frequenzbereich nicht. Dazu konnte ich beim USA-Aufenthalt im Januar zwar mit dem Samsung Galaxy Note 3 einen Mobile Hotspot aufbauen, nicht aber mit dem Nokia Lumia 920, das ich seinerzeit noch als Windows Phone besaß. Daher nehme ich für diesen Zweck sicherheitshalber wieder ein Android-Gerät mit.

Das Motorola Moto G Dual-SIM ist ein Android-Smartphone, das eigentlich alle Kriterien erfüllt. Daher habe ich mich zur Anschaffung entschieden, auch wenn ich das Gerät definitiv nur selten wirklich brauche. Ich lasse es zuhause mit einer simyo- und einer NetzClub-Prepaidkarte nebenher mitlaufen. Auf beiden Karten ist die jeweils kostenlose 100-MB-Daten-Flat aktiv.

In seiner Preisklasse ist das Moto G Dual-SIM alternativlos. Das Display ist hervorragend, die Verarbeitung ist ebenfalls gut. Nur der Lautsprecher meines Geräts scheppert leicht (wobei ich in dieser Hinsicht – zugegeben – auch sehr empfindlich bin). Dual-SIM-Handys von Pearl & Co. haben ebenfalls nicht die amerikanischen UMTS-Frequenzen an Bord.

Noch ist Motorola auch eine Google-Company. Das merkt man daran, dass es jeweils sehr zeitnah Updates gibt, wenn Google eine neue Android-Version veröffentlicht. So habe ich auf dem Moto G Dual-SIM auch bereits Android 4.4.4 installiert. Angenehmer Nebeneffekt: Das Handy-Menü ist seit dem jüngsten Update auch in deutscher Sprache nutzbar. Zuvor musste ich auf Englisch ausweichen, was natürlich auch kein Beinbruch war.

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