Das DX-Camp im Vogelsberg ist zu Ende

Eine knappe Woche DX-Camp auf dem Hoherodskopf im Vogelsberg ist zu Ende. Ich habe dabei knapp 5 GB Daten im Mobilfunknetz der Deutschen Telekom übertragen. Noch habe ich meine CombiCard Mobile Data L mit monatlich 10 GB Highspeed-Datenvolumen, so dass das kein Problem ist. In Zukunft muss ich da freilich ebenfalls kleinere Brötchen backen. Ich hatte die SIM-Karte im Huawei E5776 betrieben und so einen Hotspot für alle anderen Geräte, die ich dabei hatte, bereitgestellt.

Huawei E5776 (Foto: Amazon)
Huawei E5776 (Foto: Amazon)

Für die anderen Teilnehmer des DX-Camps gab es zusammen 10 GB Highspeed-Datenvolumen dank des Tarifs Data Comfort Free, den die Deutsche Telekom derzeit im Rahmen einer Aktion kostenlos anbietet. Diese Teilnehmer sind absolut keine Mobifunk-Nerds. Sie haben im Gegensatz zu mir ganz sicher kein Webradio gehört und auch keine Podcasts heruntergeladen oder ähnliches. Dennoch war schon eineinhalb Tage vor Ende der Veranstaltung das Ende des Datentarifs gekommen.

Die Jungs – meistens so vier bis fünf Leute – wurden mit einem Huawei E5372 versogt. Im Gegensatz zu den zum Teil schlechten Erfahrungen, die auch ich mit diesem Router gemacht habe (plötzlich kein Datendurchsatz mehr, so dass ein Reboot des MiFis durchgeführt werden muss), verrichtete das Gerät seinen Dienst sehr zuverlässig.

Der Datenverbrauch zeigte aber, dass die aktuellen Datentarife wirklich nicht mehr zeitgemäß sind. 5 GB reichen heutzutage nicht mehr aus, um vier bis sechs “Normalsurfer” eine Woche lang mit einem mobilen Internet-Zugang zu versorgen. Umso unverständlicher ist es, dass die Telekom gerade erst ihre Vielnutzer-Tarife mit monatlich 10 bzw. 30 GB ungedrosseltem Datenvolumen eingestellt hat.

Was nutzen mir 150 oder bald sogar 300 MBit/s, wenn ich diese bei entsprechender Nutzung innerhalb weniger Minuten verbraucht habe? Spaß macht das doch nur, wenn man die Dienste, die technisch möglich sind, auch wirklich nutzen kann. Dass die Netzbetreiber diese Leistungen nicht verschenken können, ist klar. Aber ich persönlich hätte auch nichts gegen einen 10-GB-Tarif zum bisherigen Preis von 49,95 Euro, um mal eine Hausnummer zu nennen.

Mir selbst reicht eine 5-GB-Option völlig aus. Sollte ich dieses Volumen wirklich einmal knacken, dann gibt es je nach Anbieter immer noch die Möglichkeit, Highspeed-Volumen nachzukaufen. Hier ist die Telekom wiederum mit 14,95 Euro für weitere 5 GB sehr fair.

Kommentar verfassen