T-Mobile-Store in Los Angeles

T-Mobile US: Abrechnungszeitraum offenbar nicht mehr änderbar

Ich nutze schon seit Jahren eine Prepaidkarte von T-Mobile US. Durch regelmäßige Aufladungen verlängere ich den Aktivitätszeitraum, sodass ich immer dann, wenn ich mich in den USA aufhalte, eine feste Erreichbarkeitsnummer habe.

Vor allem habe ich auf dieser SIM die regulären Prepaid-Tarife von T-Mobile US zur Verfügung. Mit dem heutzutage für die kurzzeitige Nutzung gedachten Touristen-Plan könnte ich nicht viel anfangen. Neben der immer wieder neuen Rufnummer sind auch die übrigen Konditionen des Tarifs wenig interessant.

Allerdings verschlechtert T-Mobile US kontinuierlich die Konditionen für Kunden, die nur ab und zu einen größeren Tarif benötigen. Früher habe ich immer dann, wenn ich nicht in den USA war, auf den Pay-as-you-go-Plan umgestellt, der mit keinen laufenden Kosten verbunden war. Heute liegt der Mindestumsatz bei 3 Dollar im Monat.

Tarifwechsel in Echtzeit nur noch über die Kundenbetreuung

Früher konnte ich über das Online-Menü von T-Mobile US jederzeit in einen neuen Tarif wechseln. Mittlerweile funktioniert das nur noch zu Beginn des jeweils nächsten Abrechnungszeitraums. Brauche ich den Tarif früher, dann muss ich das über die Kundenbetreuung erledigen.

Der Tarifwechsel über den Facebook-Chat von T-Mobile US klappt in der Regel sehr gut. Bislang hatte ich dann jeweils der Abrechnungszeitraum auf der SIM-Karte entsprechend verschoben. Das ist nun nicht mehr der Fall. So kommt es, dass ich die Monatsgebühr für eine Woche CES in Las Vegas gleich doppelt bezahlen muss.

Die erste Monatsgebühr war bis zum 7. Januar gültig, am 8. Januar startete der neue Abrechnungszeitraum. Schön ist das nicht und unter dem Strich holen sich die Netzbetreiber auf diesem Weg offenbar die Gelder wieder, die sie durch immer günstigere Tarife verlieren.

Dieses Mal zahle ich 75 Dollar für eine Sprach- und SMS-Flatrate sowie eine echte Daten-Flatrate. Das ist schon wirklich günstig. Das gilt allerdings nicht für den Fall, dass man diesen Preis für nur eine Woche Aufenthalt gleich doppelt bezahlt. Verzichten möchte ich auf die Karte trotzdem nicht.

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