MasterCard von N26 ist unterwegs (Foto: SmartPhoneFan.de)
MasterCard von N26 ist unterwegs (Foto: SmartPhoneFan.de)

N26 statt KBC

Bisher hatte ich für Apple Pay und Google Pay eine Debit MasterCard der irischen Bank KBC verwendet. Der Umweg über das Ausland ist bei beiden mobilen Bezahldiensten nun nicht mehr nötig. So werde ich meinen KBC-Account demnächst kündigen, nachdem sich die VisaCard von der Hanseatic Bank bisher auch gut bewährt hat.

Zusätzlich habe ich mich nun auch noch für einen Zugang von N26 entschieden, der ein kostenloses Girokonto und eine Debit MasterCard bietet. Optional ist auch eine Maestro Karte erhältlich, die ich mir ebenfalls zulegen werde. Beispielsweise akzeptiert meine Postagentur Maestro kontaktlos, nicht aber MasterCard, Visa oder American Express.

Wirklich spannend ist N26 aber vor allem im Ausland, da hier keine „Roamingkosten“, also keine zusätzlichen Gebühren außerhalb der Euro-Zone anfallen. Das kann meine Credit MasterCard von Advanzia auch. Allerdings ist diese nicht mit Apple Pay und/oder Google Pay nutzbar.

Vor- und Nachteile bei N26 und Advanzia

Vorteil bei Advanzia gegenüber N26 ist die Postpaid-Abrechnung – bei gleichzeitigem Nachteil, dass man selbst überweisen muss. Ein Lastschriftverfahren wird nicht angeboten. Dabei muss ich sagen, dass ich mit Advanzia entgegen vieler Beurteilungen, die man über diese Bank liest, nie schlechte Erfahrungen gemacht habe.

Als ich Ende Oktober aus dem USA-Urlaub zurückgekommen bin und eine deutlich vierstellige Summe auf der Abrechnung hatte, scheiterte ich allerdings am 1000-Euro-Limit für Auslandsüberweisungen, die meine VR Bank pro Tag vorsieht. So musste ich diese Sperre manuell und temporär aufheben lassen, um die Rechnung zu begleichen.

Bei N26 habe ich es mit einer deutschen Bank zu tun, sodass es vergleichbare Probleme vermutlich nicht gibt. Dafür hört man über einen unterirdisch schlechten Kundenservice und Prepaid ist halt auch nicht so ideal. Aber gut, man kann das Angebot ja einmal testen. Da es kostenlos ist, hält sich das Risiko schließlich in Grenzen.