Prepaidkarte von AT&T (Foto: SmartPhoneFan.de)
Prepaidkarte von AT&T (Foto: SmartPhoneFan.de)

Prepaidkarte von AT&T im Hands-On

Am Freitag beginnt mein Urlaub in den USA. Wie berichtet habe ich mir neben meiner angestammten SIM-Karte von T-Mobile US noch eine Prepaidkarte von AT&T zugelegt. Diese ist mittlerweile angekommen und soll am Mittwoch, zwei Tage vor der Abreise, aktiviert werden.

T-Mobile US ist nicht schlecht, ich habe hier eine seit Jahren unveränderte amerikanische Handynummer zur Verfügung und die Karte lässt sich auch von Deutschland aus gut verwalten. Dennoch möchte ich auch AT&T nutzen, zumal der T-Mobile-Konkurrent oft die bessere Netzabdeckung bietet.

Reseller wie H2O Mobile bieten oft kein Tethering an, während das bei einer Original-AT&T-Karte ganz offizielles Feature ist. Also habe ich mich nicht darauf verlassen, dass der Einsatz des Smartphones als Hotspot doch funktionieren könnte. Stattdessen setze ich auf die Prepaid-SIM, die direkt vom Netzbetreiber kommt.

Nur noch Nano-SIM im Angebot

Interessant ist, dass AT&T offenbar keine Triple-SIMs mehr anbiete, sondern nur noch Nano-SIM-Karten. Ich kann mich erinnern, dass das auch bei meiner zuletzt in den USA gekauften Karte der Fall war. Seinerzeit lagen aber Adapter bei, mit denen sich bei Bedarf eine Micro- oder Mini-SIM bauen lässt.

Ich halte von den SIM-Adaptern nichts, damit habe ich zwei Blackberry Q10 und ein Vodafone-MiFi “zerschossen”, da die Kartenslots für die Adapter schlicht nicht ausgelegt waren. Nun brauche ich nur noch die Nano-Größe, sodass es für mich kein Problem darstellt, dass AT&T offenbar gar keine anderen Kartengrößen mehr im Angebot hat.

Ideal ist diese Lösung dennoch nicht, denn wer noch ein Smartphone, ein Tablet oder ein MiFi mit einem anderen SIM-Kartenformat besitzt, hat ein echtes Problem. Anders als die T-Mobile-Wertkarte ist die AT&T-SIM leider weiterhin nicht roamingfähig. So kann ich erst vor Ort feststellen, ob die Karte wirklich funktioniert.