o2 gibt bei LTE Gas: Telekom im östlichen Rhein-Main-Gebiet überholt

Vodafone ist in meiner Region, dem östlichen Rhein-Main-Gebiet, ohne Zweifel der Netzbetreiber, der sein LTE-Netz bislang am weitesten ausgebaut hat. Schon im vergangenen Jahr war zumindest in den Städten und Gemeinden entlang der Autobahn A66 fast überall guter Empfang gewährleistet.

Die Deutsche Telekom ist deutlich zurückhaltender und östlich von Hanau kaum mit LTE anzutreffen. Selbst die Kreisstadt Gelnhausen wird vom Marktführer unter den deutschen Mobilfunk-Netzbetreibern bislang nicht mit LTE versorgt. Aus Insiderkreisen ist zwar zu hören, dass die Telekom noch für dieses Jahr einen umfangreichen Ausbau plant. Bislang ist davon jedoch nichts festzustellen.

o2 baut LTE aus (Foto: o2)
o2 baut LTE aus (Foto: o2)

Ganz anders verhält es sich bei o2, das sehr spät mit LTE gestartet war und noch heute in vielen Bereichen Frankfurts nur ein schwaches Signal liefert. Der Münchner Netzbetreiber hat schon vor einigen Monaten einen Sendemasten in Hanau ins Rennen geschickt. Inzwischen sind auch Erlensee, Langenselbold und Gelnhausen versorgt, wie ich am Mittwochabend festgestellt habe.

Wie die Performance im LTE-Netz von o2 in den neu erschlossenen Regionen ist, kann ich noch nicht sagen. Bislang habe ich lediglich im Auto festgestellt, dass das 4G-Netz nun verfügbar ist. Das ist durchaus erfreulich, kann man so bei UMTS-Netzüberlastungserscheinungen doch ins Mobilfunknetz der vierten Generation ausweichen.

Allerdings muss ich auch sagen, dass UMTS bei o2 inzwischen wieder deutlich bessr funktioniert als im vergangenen Jahr, als der Datendurchsatz teilweise extrem schlecht ist. Die in den vergangenen Monaten gemachten Erfahrungen waren wieder deutlich besser.

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