Meine amerikanischen Mobilfunk-Tarife im Überblick

Wie berichtet habe ich SIM-Karten von T-Mobile USA und AT&T im Reisegepäck. Ich wollte einerseits die Netzabdeckung beider Anbieter vergleichen. Andererseits habe ich auf der T-Mobile-SIM einen sehr guten Tarif.

Ich zahle 30 US-Dollar und bekomme damit 5 GB unlimitiertes Datenvolumen. Das sollte mehr als ausreichend sein, zumal in den USA auch die WLAN-Hotspot-Versorgung recht gut sein soll. Darüber hinaus sind 100 Gesprächsminuten und eine USA-SMS-Flatrate inklusive.

AT&T kostet mich 50 Dollar. Dafür bekomme ich 250 Minuten und ebenfalls eine landesinterne SMS-Flatrate. Dafür aber nur 1 GB Datenvolumen. AT&T soll die bessere Netzabdeckung haben. Daher macht es Sinn, diese SIM parallel zur T-Mobile-Karte einzusetzen.

Auf die AT&T-Rufnummer werde ich auch meine private Festnetznummer umleiten. Das kostet über die Deutsche Telekon recht günstige 2,9 Cent pro Minute. Die T-Mobile-SIM dient in erster Linie für den mobilen Internet-Zugang und für netzinterne Gespräche mit anderen T-Mobile-USA-Nutzern.

Die Funkversorgung von T-Mobile USA gilt als schlechter als die Netzabdeckung von AT&T. Dabei gilt es zu bedenken, dass die Amerika-Tochter der Deutschen Telekom erst vor einigen Monaten damit begonnen hat, ihr UMTS-Netz von 1700 MHz auf 1900 MHz umzustellen.

UMTS auf 1700 MHz ist mit den meisten in Europa erhältlichen Smartphones nicht nutzbar. Ich habe in den vergangenen Tagen intensiv recherchiert und mir ist nur das Google Nexus 4 als kompatibles Gerät begegnet. UMTS 1900 ist dagegen auch mit den meisten europäischen Smartphones nutzbar.

AT&T funkt im UMTS-Standard auf 850 und 1900 MHz. Diese Frequenzbereiche sind auch mit den meisten in Deutschland erhältlichen Smartphones nutzbar.

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